Horizon-Serie | Adam Katz Sinding

Diesen Monat begleiteten wir den Fotografen und Weltbürger Adam Katz Sinding durch seine Wahlheimat Kopenhagen. Als echter Kreativer ist Adam es gewohnt, das ganze Jahr über ständig für Fashion Weeks und Shootings rund um den Globus zu reisen. In einer Zeit, in der Reisen nicht in dem Maße möglich ist, wie er es gewohnt ist, gab uns Adam einen seltenen Einblick, wie er nun seine Lieblingsstadt erkundet. Mit drei Grundtaschen aus unserer ICONS -Kollektion - EMS , RISS und ORIL S unterwegs, begleiteten wir ihn auf eine Reise zu seinen Lieblingsorten und konnten ihm selbst ein paar Fragen stellen.



1. Reflecting on this past 18 months, what will you take forward from this time and what are you happy to leave behind?
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Ich war sehr glücklich, zum ersten Mal zu Hause in Kopenhagen bleiben zu können. Früher reiste ich über 300 Tage im Jahr, aber die Möglichkeit, Lebensmittel zu kaufen und sie nicht verderben zu lassen, ist für mich ein ganz einfacher Gewinn. Ich möchte weniger arbeiten, ich muss immer noch meinen Lebensunterhalt verdienen, aber die erzwungene Auszeit vom Arbeiten hat mir den Wert des Nichtstuns gezeigt.
3. Looking to the horizon, do you think this down time will influence your approach to your work and what you would like to document?
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Ja. Absolut. Obwohl ich es kaum erwarten kann, wieder zu arbeiten, werde ich versuchen, es mit etwas mehr Ausgewogenheit zu tun. Ich habe das Gefühl, dass sich die Art und Weise, wie ich durch Fotografie dokumentiere, zwangsläufig ändern wird, da Reisen und Fashion Weeks zweifellos nie wieder ganz so sein werden wie früher. Ich freue mich darauf, wieder hinauszugehen und zu sehen, wie die Welt jetzt aussieht.
2. What is your favourite environment or city back drop to shoot in the world?

Ich meine... ich liebe Kopenhagen. Es ist einfach der beste Ort, ganz einfach. Abgesehen davon verbringe ich gerne Zeit in Tiflis, Seoul, Kiew und würde gerne wieder nach Montréal zurückkehren, da meine Reisen dorthin einfach zu kurz waren.
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4. How did you become a fashion street- style photographer? When developing your aesthetic did you know it was innovative at the time?

Obwohl ich nicht gerne in die Kategorie „Streetstyle-Fotograf“ gesteckt werde und mich lieber einfach Fotograf nenne, begann ich 2007 als Hobby, Menschen auf den Straßen von Seattle zu fotografieren. Damals habe ich damit kein Geld verdient, es war also sehr rein und aus Leidenschaft gemacht. Es war einfach eine interessante Möglichkeit, Menschen zu treffen, die ich sonst zu schüchtern gewesen wäre anzusprechen. Als ich nach New York City zog, entwickelte sich das Ganze organisch weiter. Ich war arbeitslos und hatte viel Zeit, herumzulaufen und Fotos zu machen. Der Rest ist Geschichte. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass ich in irgendeiner Weise innovativ war.

Bill Cunningham, The Sartorialist, Tommy Ton, Phil Oh, and a slough of Japanese photographers had been doing this for some time before me. I just had my antisocial tendencies which caused me to work in a bit of a different way from them. I also did not and do not want to mimic my peers nor those who came before me, so I strive to find new ways to document the fashion events I attend.